Die Zukunft der Jugendarbeit

Am Anfang standen einige Erkenntnisse: Jugendliche haben ein hohes Maß an Mobilität entwickelt. Sie wechseln stärker zwischen den Sozialräumen, Stadtteilen bzw. der Innenstadt und orientieren sich vermehrt an der Attraktivität von Angeboten. Trotzdem reklamieren sie Treffpunkte im eigenen Sozialraum und messen ihnen weiterhin eine große Bedeutung zu. In der wärmeren Jahreszeit beanspruchen sie häufiger den öffentlichen Raum als Treffpunkt. Für die Angebotsstruktur der Kinder- und Jugendarbeit bedeutet die Entwicklung eine Angebotsmischung aus stadtweiten, qualitativ ansprechenden Angeboten mit Schwerpunktsetzung und sozialräumlichen Einrichtungen mit der Verfügbarkeit von Räumen zum Entspannen (chillen). Und: Mädchen werden durch die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit nach wie vor nicht ausreichend erreicht. 


Schon 2008 (Drucksache 1961/2007) hat der Rat in Hannover die Verwaltung beauftragt, einen wissenschaftlich begleiteten Prozess zur Neuorganisation der Kinder- und Jugendarbeit in Hannover einzuleiten. Teil des Prozesses war auch eine "externe Bedarfsanalyse", in dem Schulklassen in jedem Stadtteil die Angebote untersuchten und der sozialräumlichen Koordinierungsrunde für ihre Arbeit präsentierten.


Von uns durchgeführt für die Landeshauptstadt Hannover in den Sozialräumen

  • Bothfeld-Vahrenheide
  • Buchholz-Kleefeld
  • Misburg-Anderten
  • Bemerode
  • Döhren
  • Ricklingen
  • Vahrenwald-List
  • Ahlem-Badenstedt-Davenstedt
  • Nord